Länderinfo Myanmar

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Myanmar ist mit 678.500 km² fast zweimal so groß wie Deutschland und hat rund 54,0 Millionen Einwohner. Die offizielle Hauptstadt des Landes ist seit 2005 die Retortenstadt Naypyidaw nahe Pyinmana.

Die Bevölkerung gehört mehrheitlich zur tibeto-birmanischen Volksgruppe, daneben gibt es weitere große Volksgruppen, die der Mon-Khmer und die Thai-Chinesische sowie 135 verschiedene weitere Abstammungsgruppen und die Rohingya, viele Rohingya starben in den letzten Jahren bei der Flucht aus Myanmar.

Zitat aus Wikipedia: "Die Rohingya sind eine muslimische Volksgruppe in Myanmar. Sie leben dort hauptsächlich im nördlichen Teil des an Bangladesch grenzenden Rakhaing-Staates. In Myanmar leben heute etwa eine Million Rohingya. Gemäß dem Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 gelten die Rohingya nicht als eine der 135 einheimischen Bevölkerungsgruppen und haben damit keinen Anspruch auf die myanmarische Staatsbürgerschaft. Aufgrund von Repressionen und Verfolgungen leben mindestens eine Million Rohingya als Flüchtlinge in Bangladesch und weiteren Ländern Asiens." Zitat Ende

90% der Bevölkerung sind Theravada-Buddhisten, 4% Christen, 4% Muslime, 1% Hindus und 1% Animisten. Das Bevölkerungswachstum liegt bei etwa 1,1 Prozent pro Jahr.

Die Karte von Myanmar
Originalkarte in höherer Auflösung - Quelle: PCL Map Collection University of Texas

 

Karte von Myanmar (GoogleMaps)

 

Englisch ist erste Fremdsprache und gebräuchlich im internationalen Geschäftsverkehr.

Willkommen welcome - Brot bread
Hallo - Guten Tag hello - Käse cheese
Guten Morgen good morning - Wasser water
Guten Abend good evening - Tee tea
Zimmer room - Kaffee coffee
Bitte please - Milch milk
Danke thank you - Zucker sugar
Entschuldigung sorry - OK ok
ja yes - Bier beer
nein no - Wein wine
Bus bus - Busbahnhof bus station
Taxi Taxi - Bahnhof train station

 

In Myanmar werden fast 100 verschiedene Sprachen gesprochen, 21 davon sind anerkannte Regionalsprachen. Birmanisch wird als Hauptsprache von etwa 70% der Bevölkerung gesprochen, daneben gibt es etliche Minderheitensprachen wie Shan, Kachin, Arakenesisch, Chin, Mon, Karen.

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Wetter

In Myanmar herrscht typisches Monsunklima.

Die ideale Reisezeit ist von Ende November bis Ende März. Die Temperaturen pendeln dann tagsüber um angenehme 30°, leichte Sommerkleidung ist dann völlig ausreichend. In höher gelegenen Orten kann es nach Sonnenuntergang recht kühl werden. Nehmen Sie einen warmen Pullover oder eine warme Jacke mit.

Myanmar Bootsanleger - Copyright Digitalpress - Fotolia.com

Die Regenzeit hat von Ende Mai bis Mitte Oktober das Land im Griff. In den Monaten März/April und Oktober/November kann es extrem heiß werden, Temperaturen von über 40 Grad sind möglich!

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Geschichte

Nationalfeiertag: 4. Januar (Unabhängigkeitstag: 4. Januar 1948)
Im 11. Jahrhundert gründete König Anawrahta das erste birmanische Reich. Im 19. Jahrhundert fiel Birma nach mehreren Kriegen unter britische Herrschaft. 1948 wurde Birma in die Unabhängigkeit entlassen. Seither halten bewaffnete Konflikte in verschiedenen Landesteilen an, ethnische Minderheiten kämpfen gewaltsam für Autonomie oder Unabhängigkeit.

Myanmar - Copyright Thomas Doer - Fotolia.com

Im September 2007 formierten sich Demonstrationen, deren Anlass zunächst die drastischen Preissteigerungen für Treibstoffe waren und die sich später gegen das Regime insgesamt richteten. Angeführt wurden die Demonstrationen von buddhistischen Mönchen und Nonnen, denen sich bald auch Zivilisten anschlossen. Am 24. September wurden bereits über 100.000 Demonstranten gezählt. Anders als in der Vergangenheit schritt die Militärführung zunächst nicht ein, doch am 25. September begann sie gegen die Demonstranten vorzugehen. Nach offiziellen Angaben kamen zehn Menschen ums Leben. Inoffizielle Beobachter sprechen von bis zu 200 Toten. Zahlreiche Klöster in Rangun wurden von Soldaten gestürmt. Weiterhin wurden Oppositionspolitiker und Regimegegner im ganzen Land verhaftet. Im Februar 2008 setzte die Militärjunta ein Referendum über die neue Verfassung im Mai 2008 an.

Im Jahre 2010 waren in Myanmar 37 politische Parteien für die Wahl registriert. Die größte ist die Regierungspartei Union Solidarity and Development Party (USDP), die 2010 von der vormaligen Militärregierung aus einer regimenahen Massenorganisation mit 24 Mio. Mitgliedern gebildet worden war.

Die USDP hat in den umstrittenen und nach Meinung zahlreicher Beobachter manipulierten Wahlen vom 7. November 2010 ca. 78 % der gewählten Sitze im Unionsparlament errungen, in den Regional- und Staatenparlamenten ca. 75 %.

Zweitstärkste Kraft in den Wahlen wurden die ethnischen Parteien mit ca. 11 % der gewählten Sitze (insbesondere Rakhine (RNDP) und Shan (SNDP). Die National Unity Party (NUP), Nachfolgepartei der sozialistischen BSPP (die Birma von 1962 bis 1988 regiert hatte), errang nur ca. 3 %. Stärkste demokratische Oppositionspartei wurde die National Democratic Force (NDF) mit ca. 2 % der gewählten Sitze.

Nicht an den Wahlen teilgenommen hat die Partei von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die 1988 gegründete National League for Democracy (NLD), der es bei den Parlamentswahlen von 1990 gelungen war, ca. 60 Prozent aller Stimmen und 80 Prozent aller Sitze zu gewinnen. Die Partei galt mangels Registrierung für die Wahlen seit Mai 2010 als gesetzlich aufgelöst.

Während die Parlamentswahlen von 2010 noch von der NLD boykottiert wurden, beteiligte sich die führende Oppositionspartei am 1. April 2012 erstmals seit 1990 wieder bei Parlamentswahlen. Bei den Nachwahlen wurden 45 der 664 Sitze in der Volksversammlung neu vergeben. 43 dieser 45 Sitze erhielt die Opposition mit der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.

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Geografie

Südostasien, zwischen 9°58' Nord und 28°31' Nord sowie 92°10' Ost und 101°11' Ost

Die Seegrenze bilden der Golf von Bengalen und der Golf von Martaban mit einer Gesamtlänge von 2800 km, Landgrenzen mit insgesamt ca. 5800 km Länge gibt es zu den Nachbarländern Bangladesch, Indien, China, Laos und Thailand.

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Gesundheit

Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus, Japanische Enzephalitis und gegen Cholera.

Bei Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht, siehe www.who.int

Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes www.rki.de sollten auf aktuellem Stand sein.

Aviäre Influenza

Auch in Myanmar treten seit März 2007 wiederholt Fälle der klassischen Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, „Vogelgrippe“) auf. Im November 2007 wurde erstmalig die Infektion eines Menschen bestätigt, weitere Fälle sind nicht bekannt.

Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de

Malaria

Das Risiko besteht ganzjährig, verstärkt in den Regenperioden zwischen März und Dezember.

Ein hohes Risiko besteht im Osten (Karen, Kayah, Tenasserim, östlicher Shan State), ein sehr hohes mit Multiresistenzen im Grenzgebiet zu Thailand sowie im Westen (südwestlicher Chin-State mit Grenzgebiet zu Bangladesch und Indien).

Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) in den tiefer gelegenen Gebieten der übrigen Regionen mit den Touristenorten Pindaya Caves und Inle Lake.

Ein geringes Risiko besteht in den südlichen Teilen von Arakan im Westen mit dem Strand von Thandwe (Ngapali), in den größeren Städten sowie in der näheren Umgebung von Rangun.

Myanmar Reisanbau - Copyright D. Ott - Fotolia.com

Höhenlagen über 1000m und die Stadtgebiete von Rangun und Mandalay sind malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 80 % der Fälle in Myanmar) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „stand by-Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. In Myanmar gibt es Gebiete mit ausgesprochenen Mehrfachresistenzen der Erreger, eine spezielle Beratung ist hier zwingend. Medikamente sollten aus dem Ausland mitgebracht werden, da es sich bei im Land erhältlichen ausländischen Medikamenten teilweise um wirkungslose Imitate handelt.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

ganztägig (Dengue, s. o.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

HIV / Aids

HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Myanmar, insbesondere in größeren Städten und in den Grenzgebieten, ein Problem. Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen stellen ein lebensgefährliches Risiko dar.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Vereinzelte Cholerafälle treten vor allem in der Regenzeit auf.

Einige Grundregeln

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete englisch-/französisch sprechende Ärzte.

In vielen der kleineren Dörfern gibt es keinerlei medizinischen Einrichtungen. Sorgen Sie vor, stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen!

Grundsätzlich gilt für alle Reisen in ferne Länder:
Der Abschluss einer Auslandsreiseversicherung mit Rückholoption wird angeraten.

Über medizinische Vorbeugemaßnahmen, ansteckende Krankheiten etc. sollten Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrem Arzt informieren. Schauen Sie auch, was aktuell vom Centrum für Reisemedizin oder vom Bernhard-Nocht-Institut speziell für Ihre Urlaubsregion empfohlen wird.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

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Tourismus

In Myanmar legt man großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Deshalb tragen die Männer zum Longi (Wickeltuch) meist ein tip-top sauberes Hemd. Der Tourist sollte daher beachten, dass Knie und Schultern immer zu bedecken sind. Bademode gehört ausschließlich an den Strand und den Hotel-Pool.

In Myanmar, wie in ganz Südostasien, gilt es, das Gesicht nicht zu verlieren. Kommt es zu Auseinandersetzungen, bewahren Sie sich ihre Ruhe und Gelassenheit auch wenn es teilweise schwer fällt.

Im Gegensatz zu Europa sind Umarmungen und Zärtlichkeiten bei Paaren in der Öffentlichkeit unmöglich. Das Händeschütteln als Begrüßung ist nicht üblich und nicht gern gesehen.

Als besonders heiliger Teil des Körpers gilt der Kopf, man berührt niemals ohne besonderen Grund den Kopf eines anderen Menschen. Vor Pagoden und Tempeln müssen prinzipiell die Schuhe und die Socken ausgezogen werden, auch Privathäuser werden ohne Schuhe betreten.

In einigen Grenzregionen zu Indien (Chin State und Sagaing Division) und Thailand (Teile der Shan, Mon, Kayin und Kayah States) werden bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. Von Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine Gefahr dar.

Sehenswürdigkeiten:

Swedagon Stupa - Copyright D. Ott - Fotolia.comDie Shwedagon Stupa in der früheren Hauptstadt Rangun ist die größte und vermutlich wertvollste Stupa der Welt. Sie ist vom Sockel bis zur Turmspitze mit Gold bedeckt.

Weitere Hauptattraktionen des Landes sind die alte Hauptstadt Bagan mit über 2000 Sakralbauten aus vier Jahrhunderten sowie der Goldene Fels bei Kyaikto.

In der Nähe von Mandalay steht die schwerste freihängende läutbare Glocke der Welt, die „Mingun-Glocke“. Im Westen des Landes, im Rakhaing-Staat, befindet sich der Strand von Ngapali, eines der beliebtesten touristischen Reiseziele.

Reisen zu den touristischen Hauptzielen Rangun, Bagan, Mandalay, Inle-See und Ngapali sind im Regelfall jederzeit möglich. Bei allen anderen Reisezielen sollte vorher von einem erfahrenen Reisebüro geprüft werden, ob und ggf. unter welchen Umständen die konkrete Reise (Ziel, Route, Transportmittel) erlaubt ist.

 

Zu den Reiseberichten: Yangon - Ngwe Saung

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Anreise

Reisende kommen auf dem Flughafen in Yangon an. Der Luftweg ist derzeit der einzigste Weg um nach Myanmar zu gelangen. Für Tagesreisen ist es mittlerweile auch möglich auf dem Landweg einzureisen. Sie müssen aber den selben Grenzübergang auf dem Rückweg nehmen und können nur bis zu festgelegten Orten reisen.

Deutsche und internationale Führerscheine werden in Myanmar nicht anerkannt.

Es bestehen staatliche Reisebeschränkungen für die meisten Grenzgebiete, aber auch für andere Landesteile. Reisen in diese Gebiete sowie Ein- und Ausreisen auf dem Landweg erfordern besondere Reisegenehmigungen.

Myanmar - Copyright D. Ott - Fotolia.com

Informationen zu Reisebeschränkungen und zu eventuell erforderlichen Genehmigungen können beim staatlichen Reisebüro Myanmar Travels and Tours (MTT), 118 Mahabandoola Garden Street, Kyauktada Township, Yangon, Tel. 0095-1-371286, 378376, 374281, 252859, Fax 0095-1-254417, E-Mail: mtt.mht@mptmail.net.mm, eingeholt werden.

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Ein-, Ausreise

Zur Einreise benötigen Sie ein Visum und einen Reisepass mit einer Gültigkeit von 6 Monaten über die Reise hinaus. Das Visum bekommen Sie bei der Botschaft von Myanmar in Berlin.

Es liegen Berichte vor, dass Reisende trotz Reisegenehmigung von Sicherheitskräften festgehalten wurden. Ausländische Reisende, die ohne erforderliche Reisegenehmigung angetroffen werden, müssen mit Haftstrafen rechnen.

Reisende sind verpflichtet, ihren Reisepass ständig bei sich zu führen.

Die Ausreise muss am selben Grenzübergang wie die Einreise erfolgen.

Bei der Ausreise per Flugzeug wird eine Flughafengebühr in Höhe von USD 10 erhoben.

Besondere Zollvorschriften

Die Ein- und Ausfuhr ausländischer Devisen ist in unbegrenzter Höhe zulässig; ausländische Besucher müssen jedoch Beträge, die (insgesamt) den Gegenwert von USD 2.000 übersteigen, deklarieren.

Tragbare Computer (z. B. Laptops oder Notebooks) können seit Juni 2007 ohne vorherige Genehmigung eingeführt werden. Mobiltelefone müssen theoretisch bei Entdeckung bis zur Ausreise beim Zoll hinterlegt werden; in der Praxis wird von der Durchsetzung der Regelung weitgehend abgesehen.

Einfuhrverbote bestehen u. a. für Waffen, pornographische Materialien, Spielkarten und Gegenstände, die die Staatsflagge Myanmars und/oder das Bildnis Buddhas oder myanmarischer Pagoden zeigen.

Die Ausfuhr von Antiquitäten ist untersagt. Die Ausfuhr von Edelsteinen sowie von Schmuck und Silber ist nur gegen Vorlage der Kaufquittung eines staatlich zugelassenen Händlers zulässig.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen.

Besondere strafrechtliche Bestimmungen

Kritik an der Militärregierung ist strafbar und ausländische Besucher müssen damit rechnen, überwacht zu werden. Politische Betätigung ist verboten. Der Versuch einer Kontaktaufnahme mit myanmarischen Oppositionellen bzw. Regimekritikern kann zu Strafverfahren führen. Ausländische Staatsangehörige sind bereits mehrfach wegen Verstößen gegen diese Bestimmungen inhaftiert und/oder ausgewiesen worden. In Einzelfällen wurden langjährige Haftstrafen verhängt.

Militärische Einrichtungen, Uniformierte sowie strategisch bedeutende Infrastruktureinrichtungen wie Brücken dürfen nicht fotografiert werden.

Der Besitz schon geringster Mengen Drogen wird mit langjährigen Haftstrafen bestraft, in besonders schweren Fällen kann die Todesstrafe verhängt werden.

Myanmar - Copyright Essaka - Fotolia.com

Prostitution und der Besitz von pornographischen Materialien sind strafbar. Auch einverständliche homosexuelle Handlungen sind verboten und können ebenso wie sexueller Missbrauch von Kindern mit langjährigen Haftstrafen geahndet werden. Darüber hinaus wird Kindesmissbrauch auch in Deutschland verfolgt.

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Geld

Die in Myanmar gültige Währung ist der Myanmarischer Kyat (MMK). Es sind nur Scheine im Umlauf. Für die Bezahlung von Eintrittsgeldern und in Hotels ist auch der US-Dollar üblich. Ein Problem stellt der Umtausch der Dollar in Kyat dar. Der offizielle Umtauschkurs weicht extrem vom Straßenkurs ab.

Obwohl die Akzeptanz des Dollars nicht unbedingt zur jahrelangen Abschottungspolitik des Landes passt, ist es jedoch typisch für Länder, die auf Devisen angewiesen sind. Seit der Öffnung des Landes nach dem Ende der Militärdiktatur 2011 hat sich die Wirtschaft spürbar verbessert. Die hohe Inflation ist gesunken, und der Außenhandel weist einen Überschuss von gut 3 Milliarden Euro auf. Da der Demokratisierungsprozess nur sehr langsam fortschreitet und die Menschenrechte wie im östlichen Nachbarland China nicht gewahrt werden, fürchten sich viele internationale Investoren vor einem Engagement in dem Land, das wertvolle Edelsteine und Mineralien sowie Erdöl zu seinen Bodenschätzen zählt. Da bisher fast nur Rohstoffe exportiert und Konsumgüter importiert werden, läge hier ein großes Potential für ausländische Investoren, die aus Deutschland über den Ostasiatischen Verein seit 1997 in Myanmar vertreten sind.

Hier erfahren Sie den aktuellen Wechselkurs des Kyat

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung Kyat ist nicht gestattet.

Kreditkarten und Reiseschecks werden als Zahlungsmittel nur selten akzeptiert.

Barabhebungen mit Kredit- oder EC- (Cirrus- oder Maestro-) Karten sind nur in großen Hotels und gegen hohe Gebühren möglich.

Geldautomaten gibt es nicht. Reisende sollten sich daher darauf einstellen, alle Zahlungen in bar leisten zu müssen. Es wird dringend empfohlen, ausreichend US-Dollar, mitzubringen.

Der Euro hat sich in Myanmar noch nicht durchgesetzt, wird aber in Rangun zum Umtausch akzeptiert.

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Unterkünfte

Jeder größere Ort in den Gebieten, die für Touristen geöffnet sind, bietet Unterkünfte, die auf Tourismus eingestellt sind.

Einfache Unterkünfte mit einem Ventilator kosten ca. $ US 10-12, Zimmer mit Klima-Anlage können $ US 25 und mehr kosten. Nur die besseren Hotels besitzen eine eigene Not-Stromversorgung.

Myanmar - Copyright Fotofanatiker - Fotolia.com

Busse und Züge starten in Myanmar meist am frühen morgen gegen 06:00 oder 07:00 Uhr.

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Kontakte

Botschaft der Union Myanmar in Deutschland

Thielallee 19, 14195 Berlin

Telefon: +49 30 2061570

Telefax: +49 3020615720

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Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

9 Bogyoke Aung San Museum Road

Bahan Township

Rangoon (Yangon) 11201

Telefon: 0095 1 54 89 51, 54 89 52, 54 89 53

Fax: 0095 1 54 88 99

Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, GPO Box 12, Rangoon (Yangon) 11181, Myanmar.

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Botschaft der Republik Union Myanmar in Wien

Donau-City-Straße 6, Top 9.OG/1 (Andromeda Tower)

1220 Wien

Telefon: (+43) (1) 26 69 105

Fax: (+43) (1) 26 69 105 20

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Botschaft von Österreich in Thailand

Zuständig für den Amtsbereich: Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand

Q House Lumpini Building, Unit 1801, 18th Floor

No.1 South Sathorn Road, Thungmahamek, Sathorn

Bangkok 10120

Telefon: (+66 / 2) 105 67 00 (Amt)

Telefax: (+66 / 2) 401 6160

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Botschaft der Republik Union Myanmar in der Schweiz

Avenue Blanc 47

1202 Genève

Telefon: 022/906 98 70

Telefax: 022/732 89 19

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Botschaft der Schweiz in Myanmar

Embassy of Switzerland

No. 11, Kabaung Lane, 5 ½ mile

Pyay Road, Hlaing Township

Yangon

Telefon: +95 1 534754

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Ausführlichere Informationen finden Sie in den Länderinfos des Auswärtigen Amtes zu Myanmar, bei Wikipedia, Wikitravel.org und www.myanmar-guide.de

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Vorwahlnummern: Myanmar 0095

Deutschland: 0049

Österreich: 0043

Schweiz: 0041

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Notrufe

Notrufe von Polizei und Ambulanz erfragen Sie bitte vor Ort.

In Notfällen kann Rat bei der SOS-Klinik (Myanmar SOS International Ltd., Inya Lake Hotel, 37 Kaba Aye Pagoda Road, Mayangone Township, Yangon, Tel. +95-1-667877 (rund um die Uhr), oder +95-1-667871, Fax +95-1-667866, www.internationalsos.com) in Rangun eingeholt werden, die auch Rettungsflüge organisiert.

 

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Mehr und ausführlichere Informationen finden Sie in den Länderinfos des Auswärtigen Amtes, bei Wikipedia und Wikitravel.org

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Etliche meiner Bilder finden Sie auch bei Panoramio

und die Videos bei YouTube

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Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr. Traveller-Reiseberichte.de wird, so es mir zeitlich möglich ist, kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert. Verbesserungsvorschläge, Berichtigungen und eigene Reiseerfahrungen sind jederzeit willkommen bzw. ausdrücklich erwünscht.

Verweis auf die Kontakt-Seite von Traveller-Reiseberichte mit dem Kontakt-Formular

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