Länderinfo Malaysia

Das Land der harten Kontraste


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Malaysia ist mit 330.290 km² fast so groß wie Deutschland und hat, laut einer Volkszählung im Jahre 2010, 28.334.135 Einwohner. Malaysia besteht aus zwei durch das Südchinesische Meer getrennte Landesteile, der malaiischen Halbinsel im Westen und Teilen der Insel Borneo im Osten. 80% der Bevölkerung leben im Westen auf der malaiischen Halbinsel. Die Bevölkerung Malaysias wächst jährlich um 2,4% und setzt sich folgendermaßen zusammen: 50 % sind Malaien, 24 % Chinesen, 11 % indigene Völker (Orang Asli und Dayak), 7 % Inder und 8 % Sonstige.

Handwerkskunst am chinesischen Tempel

Über 60% der Bevölkerung sind Muslime, 20% Buddhisten, 9% Christen und 6,5% Hindus. Nationalfeiertag ist der 31. August (Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich: 31.08.1957)

In Malaysia gibt es eine konstitutionelle Wahlmonarchie und Parlamentarische Demokratie mit einem Zwei-Kammer-Parlament: Das Abgeordnetenhaus (Dewan Rakyat), 222 Sitze (gewählt) und den Senat (Dewan Negara), 70 Sitze (je 2 Vertreter der 13 Bundesstaaten, 44 vom König auf Empfehlung des Premierministers ernannte Mitglieder). Alle fünf Jahre wählen die neun Sultane Westmalaysias einen neuen König aus ihrer Mitte.

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Die Karte von Malaysia
Quelle: PCL Map Collection University of Texas

 

Karte von Malaysia (GoogleMaps)

 

Gebräuchliche Fremdsprache im internationalen Geschäftsverkehr ist, auf Grund der kolonialen Vergangenheit, Englisch oder so ähnlich ...

 

Willkommen welcome - Brot bread
Hallo - Guten Tag hello - Käse cheese
Guten Morgen good morning - Wasser water
Guten Abend good evening - Tee tea
Zimmer room - Kaffee coffee
Bitte please - Milch milk
Danke thank you - Zucker sugar
Entschuldigung sorry - OK ok
ja yes - Bier beer
nein no - Wein wine
Bus bus - Busbahnhof bus station
Taxi Taxi - Bahnhof train station

 

In Malaysia wird jedoch in erster Linie Malaysisch gesprochen, daneben gibt es aber auch etliche Minderheitensprachen wie Chinesisch, Malayalam und Tamil. Alles in allem werden ca. 140 verschiedene Sprachen und Dialekte in Malaysia gesprochen.

Streetart in Penang - Kaffee ist Kaffee

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Wetter

Das Klima des Landes ist tropisch, äquatorial. Die beste Reisezeit auf der westlichen Seite ist von Januar bis April, auf der östlichen Seite der Halbinsel und auf Borneo sind es eher die Monate Juli bis September. Da der Monsum aber meistens entweder auf der westlichen Seite der malayischen Halbinsel oder auf der östlichen Seite und auf Borneo aktiv ist, kann der mobile Tourist jederzeit die derzeit angenehmere Seite wählen. Von April bis Oktober ist der Südwestmonsun und von Oktober bis Februar der Nordostmonsun bestimmend für die Großwetterlage. Die extreme Schwüle herrscht aber ganzjährig und die ständig recht hohe Luftfeuchtigkeit bringt auch eine hohe Gewitteraktivität mit sich. Die Temperaturen liegen zwischen 31 und 35 Grad und nachts bei 26-29 Grad. So bringen auch die Nächte keine wirklich große Abkühlung.

Gästehaus an der Nordwestküste von Penang

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Geschichte

Handwerkskunst am chinesischen Tempel im DetailDie malaiische Halbinsel wurde zu einem großen Handelszentrum in Südostasien, als der Handel zwischen China und Indien zu florieren begann. Damals schon herrschte in der Straße von Malakka ein reges Treiben. Die ersten malaiischen Königreiche entstanden durch Häfen, die im 10. Jahrhundert gegründet worden waren. Die wichtigsten frühen Königreiche waren Langkasuka und Lembah Bujang in Kedah, Beruas und Gangga Negara in Perak und Pan Pan in Kelantan. Der Islam kam im 14. Jahrhundert in Terengganu an. Im frühen 15. Jahrhundert wurde das Sultanat von Malakka gegründet. Durch seinen Wohlstand zog es das Interesse von Portugal auf sich. Der Hafen wurde dann ein Zentrum der Kolonialisierung durch die Niederländer und die Briten. Die britische Kronkolonie Straits Settlements wurde im Jahre 1826 gegründet und England gewann schrittweise die Kontrolle über den Rest der Halbinsel. Zu den Straits Settlements gehörten Penang, Singapur und Malakka. Penang war im Jahre 1786 durch Kapitän Francis Light gegründet worden und diente als Militär- und Handelsbasis. In seiner Bedeutung wurde es bald von Singapur überholt, das im Jahre 1819 durch Sir Stamford Raffles gegründet wurde. Malakka war nach dem englisch-niederländischen Vertrag von 1824 endgültig in britischem Besitz. Die Kolonie wurde durch die Britische Ostindien-Kompagnie mit Sitz in Kalkutta regiert, bis deren Sitz 1867 nach London verlegt wurde.

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Geografie

Geographisch ist Malaysia nicht weniger vielseitig als seine Kultur. Malaysia ist in 13 Bundesstaaten und 3 Bundesterritorien aufgegliedert, voneinander getrennt durch das Südchinesische Meer.

11 Bundesstaaten und 2 Bundesterritorien (Kuala Lumpur und Putrajaya) liegen auf der Halbinsel Malaysia und zwei Bundesstaaten, Sarawak und Sabah, sowie 1 Bundesterritorium (Labuan) in Ostmalaysia im Norden der Insel Borneo.

Malaysia hat im Westen wie im Osten eine ähnliche Landschaft, die aus Ebenen entlang der Küsten besteht, während im Hinterland, das in der Regel dicht mit tropischem Dschungel bewaldet ist, Hügel und teilweise sehr hohe Berge dominieren. Die höchste Erhebung Malaysias ist der über 4.000 m hohe Kinabalu im Norden der Insel Borneo.

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Gesundheit

Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene, siehe www.rki.de, anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung) ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Bei Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht, siehe www.who.int

Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

 

Dengue Fieber

wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Da es in Malaysia keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. Im Jahr 2012 betrug die Zahl der gemeldeten Dengue-Erkrankungen ca. 20.900 (2011: 19.900), davon verliefen 35 tödlich (2011: 36). Der Schutz vor tag- und nachtaktiven Mücken ist die beste und einzige Vorsorgemaßnahme.

(siehe auch Malaria)

 

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen.

(siehe auch Malaria)

 

Japanische Enzephalitis

Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten in ländlichen Gebieten (v.a. Sarawak) auf. Bei längeren Aufenthalten auf dem Land sind Mückenschutz und Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen.

(siehe auch Malaria)

 

Malaria

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum, in Malaysia ca. 75% der Fälle) bei nichtimmunen Europäern häufig tödlich. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt (Resistenzen sind bekannt).

 

Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

 

Eine Malariainfektion ist ganzjährig in einigen Landesteilen möglich. Plasmodium falciparum (40%) ,Plasmodium vivax (60%); Anteile regional sehr unterschiedlich. Plasmodium knowlesi vereinzelt, auf Borneo 70% der Fälle.

Ein mittleres Malariarisiko besteht auf Borneo: in Sabah ist das Risiko höher im Landesinneren, geringer in Kota Kinabalu und den Küstenregionen; in Sarawak ist das Risiko höher im Grenzgebiet zu Kalimantan und nimmt nach Norden hin ab. Geringes Risiko in den küstennahen Landesteilen von Sarawak (Borneo).

Sehr geringes Risiko herdförmig im Landesinneren (zentral, Norden und Nordosten) von West-Malaysia (Halbinsel).

Als malariafrei gelten die Küstenregionen, Städte sowie das gesamte Federal Territory um die Hauptstadt auf der malayischen Halbinsel.

 

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

 

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien, das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht.

Der Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen, von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber, Chikungunya-Fieber und Japanischer Enzephalitis.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Malaria-Chemoprophylaxe erwogen werden. Die DTG www.dtg.org empfiehlt diese nicht mehr regelmäßig, eher die Notfall-Selbsttherapie durch die Mitnahme eines entsprechenden Medikamentes (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam). Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen-/Reisemediziner besprochen werden.

 

Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Südostasien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

 

Sarkozystose

2011 insgesamt 32 Verdachtsfälle bei Reiserückkehrern von der Insel Tioman, 2012 ähnliche Fallzahl. Übertragung durch Nahrungsaufnahme (Fleisch oder durch Fäkalien verunreinigte Lebensmittel/Trinkwasser), auf gute Hygiene ist zu achten, Fleisch sollte niemals roh verzehrt werden.

 

Aviäre Influenza

Auch in Malaysia ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten, umschriebene Ausbrüche bei Tieren auch in 2007, bisher keine menschlichen Erkrankungsfälle. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auf den Besuch von Geflügelmärkten.

Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de

Weitere tropische Infektionskrankheiten (z.B. Hand-Fuß-Mundkrankheit, Typhus, Bilharziose) kommen vor, allerdings in unterschiedlicher Gefährdung für Reisende.

 

HIV / Aids

ist in Malaysia bisher weniger weit verbreitet als in manchen anderen Staaten Südostasiens, die Anzahl der Neuinfektionen steigt aber an; Durchseuchung in den bekannten Risikogruppen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

 

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit, aber v.a. auf der malayischen Halbinsel, besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Malaysia nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Malaysia eine besondere Bedeutung zu.

street art in Penang - cat & rat

Haze

Teile Malaysias sind immer wieder vom sogenannten „Haze“ betroffen. Beim „Haze“ handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien verursacht werden. Je nach Wetterlage können die Schadstoffwerte, die von malaysischen Stellen veröffentlicht werden, täglich und von Ort zu Ort schwanken. Es wird daher empfohlen, sich regelmäßig aus der lokalen Presse über die aktuelle Belastung am Aufenthaltsort zu informieren. Soweit dort stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorliegen, können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie Alte und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren.

 

Medizinische Versorgung

In Großstädten allgemein befriedigende Gesundheitsversorgung mit oft im Ausland ausgebildeten Fachärzten. An der Westküste der malaiischen Halbinsel findet man weitgehend gute hygienische Verhältnisse vor. Westliche Arzneimittel, auch viele deutsche Präparate, sind in städtischen Gebieten erhältlich.

 

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind auch wegen evtl. hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort (oft vorab) beglichen werden müssen, dringend empfohlen.

 

Über medizinische Vorbeugemaßnahmen, ansteckende Krankheiten etc. sollten Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrem Arzt informieren. Schauen Sie auch, was aktuell vom Centrum für Reisemedizin oder vom Bernhard-Nocht-Institut speziell für Ihre Urlaubsregion empfohlen wird.

 

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

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Tourismus

Kontraste in der Architektur und auf der Straße - Herbie 53Malaysia ist ein multiethnisches und multireligiöses Land mit starker islamischer Prägung. Hierauf sollten Reisende Rücksicht nehmen und örtliche Gepflogenheiten (z. B. auch Kleidung, Verhalten) respektieren und in der Öffentlichkeit kritische Äußerungen zu Islamischem Extremismus oder Terrorismus sowie zur islamischen Religion unterlassen.

 

Besondere Zollvorschriften

Die malaysischen Zollvorschriften entsprechen hinsichtlich der Einfuhr von Waren, dem Transport von Tabak, Parfum und Alkohol internationalem Standard.

Reisende, die Beträge über 10.000 US-$ ein- oder ausführen wollen, müssen dies mit einem hierfür vorgesehenen und am Flughafen erhältlichen Formblatt anmelden. Nähere Informationen unter www.customs.gov.my.

 

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Die Einfuhr und der Besitz von Drogen und Rauschmitteln sind strikt verboten und werden mit hohen Freiheitsstrafen geahndet. Für den Handel mit Rauschgift gilt eine mandatorische Todesstrafe, als Handel wird bereits der Besitz von bestimmten Mengen an Betäubungsmitteln gewertet. Auch der unerlaubte Waffenbesitz wird streng bestraft, für bestimmte Delikte kann die Todesstrafe verhängt werden. Einige Straftaten werden mit Prügelstrafen geahndet.

 

Homosexualität ist in Malaysia, im Gegensatz zu den meisten anderen benachbarten südostasiatischen Staaten, grundsätzlich strafbar.

Alle Strafbestimmungen werden auch in der Praxis und in vollem Umfang auf ausländische Besucher angewandt.

 

Für Muslime gilt im familienrechtlichen Bereich die Scharia.

Moschee auf der Westseite von Penang

Die deutschen Auslandsvertretungen können Strafverfahren und Haftumstände nur wenig beeinflussen. Der Betreuung deutscher Gefangener sind enge Grenzen gesetzt.

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Anreise

Rickshaw war etwas zu breitReisende kommen zumeist auf einem der internationalen Flughäfen, meistens Kuala Lumpur oder Penang, an und bekommen bei der Einreise ein 30 Tage 'Visa upon Arrival'.

 

Der Luftweg ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit um nach Malaysia zu gelangen. Von Thailand aus ist es recht problemlos möglich per Bus oder per Schiff nach Malaysia einzureisen. Von Singapur und Indonesien fahren auch regelmäßig Fähren.

 

Das Reisen innerhalb des Landes per Bus und Bahn ist einfach und günstig, man kann es aber natürlich auch luxuriös und teuer haben.

 

Der Internationale Führerschein wird in Malaysia anerkannt und auch benötigt wenn man ein Auto oder ein Moped mieten und selber fahren will. Mopeds sind recht günstig zu mieten und auch überall schnell zu bekommen.

 

Fahrrad-Rickshaws und Taxis sind die typischen, innerstädtischen Verkehrsmittel. Fahrrad-Rickshaws sind immer greifbar, flink und wendig, selten zu breit (siehe Bild) und günstig, die richtige Wahl im Nahverkehr. Taxis sind nicht billig und die Preise sollte man vor der Fahrt aushandeln!

 

Es bestehen Reisebeschränkungen für die Bundesstaaten Sarawak und Sabah im Osten des Landes. Informationen zu aktuellen Reisebeschränkungen können über jedes Reisebüro eingeholt werden.

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Ein-, Ausreise

Für deutsche Staatsangehörige besteht keine Visumspflicht bei einem Aufenthalt ohne Berufstätigkeit bis zu 3 Monaten. Bei der Einreise in den Bundesstaat Sarawak wird ein separates Visum erteilt, welches in der Regel 30 Tage gültig ist.

Im Rahmen der Erfassung der Daten von Einreisenden werden seit dem 1. Juni 2011 generell die Fingerabdrücke von Ausländern erhoben. Erfasst werden die Abdrücke beider Zeigefinger.

Zur Einreise benötigen Sie nur einen Reisepass mit einer Gültigkeit von 6 Monaten über die Reise hinaus.

Das 30-Tage-Visum bekommen Sie bei der Einreise. Alle anderen Visa erhält man über die Botschaft von Malaysia in Berlin.

Beachten Sie:

Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Aktuelle und rechtsverbindliche Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der für Sie zuständigen Botschaft.

 

Besondere Zollvorschriften

Die malaysischen Zollvorschriften entsprechen hinsichtlich der Einfuhr von Waren, dem Transport von Tabak, Parfum und Alkohol internationalem Standard.

Reisende, die Beträge über 10.000 US-$ ein- oder ausführen wollen, müssen dies mit einem hierfür vorgesehenen und am Flughafen erhältlichen Formblatt anmelden. Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten. Nähere Informationen auch unter www.customs.gov.my/front.html.

 

Der Transport von lebendigen oder ausgestopften Tierarten, sowie Muschelgehäuse oder auch Bekleidung und Gegenstände, die aus den Häuten geschützter Tierarten hergestellt und in Malaysia käuflich sind, fallen unter das Washingtoner Artenschutzabkommen. Sowohl der Export aus Malaysia als auch der Import nach Deutschland sind unter hohe Strafen gestellt.

Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen.

streetart in Penang - children & bike

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Geld

Die Malayische Währung ist der Ringgit (MYR) oder RM,

1 Ringgit (MYR) = 100 Sen.

Hier erfahren Sie den aktuellen Wechselkurs des Ringgit.

Barabhebungen mit Kreditkarten sind bei Banken und an ATM-Maschinen möglich.

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Unterkünfte

Jeder Ort der für Touristen von Interesse ist bietet auch ausreichend Unterkünfte die auf Tourismus eingestellt sind.

 

Einfache Unterkünfte, meist nur mit einem Ventilator ausgestattet, kosten ab ca. 60 Ringgit, Zimmer mit Klima-Anlage können 100 RM und mehr kosten, aber nach oben gibt es ja naturgemäß keine Grenzen. Die meisten Hotels haben auch ein bis drei Zimmer mit Fenster, weil's besser, aber auch deutlich teurer, ist.

 

Schiffe, Busse und Züge starten in Malaysia sehr pünktlich, lassen Sie sich rechtzeitig wecken.

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Kontakte

Botschaft von Malaysia in Deutschland

Klingelhöferstraße 6

10785 Berlin

Telefon: +49 30 885 74 90

Telefax: +49 30 885 749 50

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Marge S. - Humor haben sie auchBotschaft der Bundesrepublik Deutschland

26th Floor, Menara Tan & Tan

207 Jalan Tun Razak

50400 Kuala Lumpur

Telefon: +60 3 21 70 96 66

Telefax: +60 3 21 61 98 00

Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany

P.O. Box 10023

50700 Kuala Lumpur

Malaysia

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Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland

Herbert Anton Weiler

Penang Herbert Weiler, P.K.T., Managing Director, OE Design Sdn Bhd, Bayan Lepas Free Industrial Zone 3, 11900 Penang.

Postadresse: Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, Mr. Herbert Weiler, P.K.T., Managing Director, OE Design Sdn Bhd, Bayan Lepas Free Industrial Zone 3, 11900 Penang, Malaysia

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Botschaft von Malaysia in Österreich

Floridsdorfer Hauptstrasse 1-7

Florido Tower - 24. Stock

1210 Wien

Telefon: +43 1 505 10 42

Telefax: +43 1 505 79 42

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Botschaft von Österreich in Malaysia

Wisma Goldhill Suite 10.01-02, Level 10

67 Jalan Raja Chulan

50200 Kuala Lumpur - Malaysia

Telefon: +60 3 2057 8969

Telefax: +60 3 2381 7168

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Botschaft von Malaysia in der Schweiz

Jungfraustrasse 1

CH-3005 Bern

Telefon: + 41 31 350 4700

Telefax: + 41 31 350 4702

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Botschaft der Schweiz in Malaysia

16, Pesiaran Madge

55000 Kuala Lumpur

Telefon: +60 3 21 48 06 22

Telefax: +60 3 21 48 09 35

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Vorwahlnummern Malaysia +60

Deutschland +49

Österreich +43

Schweiz +41

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Notrufe

Polizei und Krankenwagen-Notruf: 999

vom mobile phone: 112

Feuerwehr: 994

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Mehr und ausführlichere Informationen finden Sie in den Länderinfos des Auswärtigen Amtes, bei Wikipedia und Wikitravel.org

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Etliche meiner Bilder finden Sie auch bei Panoramio

und die Videos bei YouTube

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Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr. Traveller-Reiseberichte.de wird, so es mir zeitlich möglich ist, kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert. Verbesserungsvorschläge, Berichtigungen und eigene Reiseerfahrungen sind jederzeit willkommen bzw. ausdrücklich erwünscht.

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